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Gute Arbeit – schwindende Ressourcen

Artikel im Konradsblatt 6/2012

Die Freien Schulen im Land hoffen bisher vergeblich auf eine stärkere finanzielle Förderung
Seit Jahren fordern die Freien Schulen in Baden-Württemberg eine deutliche Erhöhung der staatlichen Zuschüsse für ihre Arbeit. Die Maßnahmen der Landesregierung blieben freilich immer hinter den Zusagen zurück. Das hat sich auch unter Grün-Rot nicht geändert.

Von Michael Winter
Die Hoffnung war groß. Nachdem die Arbeitsgemeinschaft Freier Schulen in Baden-Württemberg (AGFS) über Jahre hinweg vergeblich auf eine Erhöhung der staatlichen Zuschüsse für ihre Einrichtungen gedrängt hatte, schien sich mit dem Regierungswechsel eine Wende anzubahnen. Zumindest gab es die entsprechenden Signale. Zum einen bereits im Februar 2011, also noch während des Wahlkampfes. Damals hatten die AGFS als Zusammenschluss der Freien Schulen im Land führende Politiker der im Landtag vertretenen Parteien zu einer Veranstaltung nach Stuttgart geladen. Mit dabei waren auch der grüne Spitzenkandidat Winfried Kretschmann sowie der SPD-Landtagskandidat und Bildungsexperte Frank Mentrup. Insbesondere Mentrup sparte nicht mit Kritik an der unzureichenden Unterstützung der Freien Schulen durch die alte Landesregierung. Jeder Schüler, der eine Freie Schule besuche, bedeute schließlich eine Ersparnis für den Staat, betonte er. Eine Argumentation, die ganz auf der Linie der AGFS lag.
Einige Monate später war Winfried Kretschmann Ministerpräsident und Frank Mentrup Staatssekretär im Kultusministerium. Und ein Blick in den Koalitionsvertrag
der neuen grün-roten Landesregierung schien die Hoffnungen der Freien Schulen zu bestätigen. Unter der Überschrift „Freie Schulen fair ausstatten“, heißt es dort wörtlich: „Die Schulen in freier Trägerschaft sind eine wichtige Ergänzung des öffentlichen Schulwesens. In den nächsten Haushaltsjahren werden wir deshalb die gerechte Finanzierung der Schulen in freier Trägerschaft im Dialog mit den Verbänden umsetzen. Unser Ziel ist dabei ein Kostendeckungs-grad von mindestens 80 Prozent der Kosten eines Schülers an einer staatlichen Schule gemäß dem Bruttokostenmodell.“

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